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Bekämpfung der Fadenalgen
Was ist weiter gegen die lästigen Fadenalgen im Teich zu tun? Wenn Sie noch nichts unternommen haben, lesen Sie dann bitte zunächst unsere Allgemeinen Richtlinien gegen Fadenalgen und grünes Wasser in Ihrem Teich. Wie können Sie sicher wissen, ob es wirklich Fadenalgen in Ihrem Teich gibt? Sehen Sie sich hier die Fotos der Fadenalgen an. Was ist "normal" in Bezug auf Fadenalgen? Wie lassen sich die Fadenalgen am Besten aus dem Tech entfernen? Für die Fadenalgenbekämpfung steht Ihnen eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung 1. Von Hand2. Technische Hilfsmittel 3. Chemische Bekämpfungsmittel 4. Geheimnisvolle Mittel, wie 'White Powder' 5. Natürliche Bekämpfungsverfahren 6. Bio-Algenkiller von klarer-teich.de 1. Wenn Sie diesen Text lesen, werden Sie wohl weniger begeistert sein, denn Sie möchten das leidige, immer wieder von Hand Entfernen der Algen los werden, aber trotzdem möchten wir Ihnen ein paar nützlicher Tipps geben. Die handmäßige Entfernung der Fadenalgen gelingt hervorragend mit einem Stock, an dem eine Klobürste, oder noch besser, eine sogenannte Heizkörperbürste befestigt wurde. Drehen Sie mit diesem Gerät im Teich herum und die Algen bleiben daran hängen. Die Fadenalgen lassen sich so vorsichtig, ohne die Teichpflanzen zu beschädigen, herausziehen. Wenn Sie einen Folienteich haben, sollten Sie nie eine normale Harke verwenden, wegen des Risikos der Leckage, sondern verwenden Sie eine Kunststoff-Laubharke. Auch lassen sich die Fadenalgen mit Hilfe einer rauen Holzlatte relativ einfach entfernen, genauso gut gelingt dies bei einem kleinen Teich mit der Hand. Gehen Sie dabei ruhig und beherrscht vor, damit die Fische nicht gestresst werden, und die Algen möglichst wenig Algenteilchen und Sporen verlieren, die sich später wieder zu neuen Fadenalgen entwickeln. Auch sollte man die Fadenalgen nicht über dem Teich auswringen, bzw. ausdrücken, und das Wasser in dem verwendeten Eimer sollte man nicht in den Teich zurückgießen. 2. Es gibt eine Reihe ausgeklügelter Geräte und Apparate, wie das bekannte I-Tronic, um Algenbildung zu verhindern und zu bekämpfen. Die meisten davon sind Ionenwechsler und Ultraschallapparate. Ionenwechsler fügen dem Wasser automatisch Schwermetalle, wie Kupfer und Zink zu. Wenn Sie sich dafür entscheiden, können Sie auch ein Kupferrohr in den Teich legen, bzw. in der Apotheke eine Packung Zinkoxid kaufen. Beide Problemlösungen sind wesentlich billiger als die Apparate, und gleich schädlich für die Algen, leider ebenfalls für Schnecken und andere niedrige Tiere, und längerfristig gleichfalls für Ihre Fische. Kunden haben uns berichtet, dass nach der Anwendung einer bestimmten I-Tronic-Marke alle wirbellosen Tiere, wie Schnecken, schon sehr schnell eingegangen waren. Eine bessere Warnung vor der Anwendung eines I-Tronic-Apparats gibt es nicht, weil diese Tiere auf niedrigerer Ebene in der Nahrungskette stehen, als die Fische. Sie können somit davon ausgehen, dass die von diesen Geräten abgegebenen Kupferionen auch in dem Körpergewebe Ihrer Fische gespeichert werden. Es sind Fälle von blutunterlaufenen Flossen (Zeichen großen Stresses bei Fischen), und sogar von akutem Fischsterben infolge eines solchen Apparats bekannt. Somit nicht benutzen! Der Hersteller übernimmt übrigens (einfach) keine Haftung. Er behauptet, dass der Stress und das Sterben auch andere Ursachen haben könnten, und weist alle negativen Erfahrungen als Unsinn zurück. Es ist uns jedoch ein Rätsel, dass dieses Gerät im Hinblick auf die Erfahrungen unserer Kunden überhaupt noch verkauft werden darf! Die Ultraschallapparate senden, wie der Name bereits sagt, Ultraschallwellen durch das Wasser, was der Algenbildung entgegenwirken sollte, und zwar dadurch, dass die Pflanzenzellen durch Luft-, in diesem Fall durch Wasserdruckunterschiede zerstört werden. Die Erfahrungen in der Praxis sind nicht gerade als günstig zu bewerten. Die Schallwellen wirken nicht ausreichend gegen Fadenalgen, und die große Frage bleibt, wie sie sich auf der Dauer auf die Pflanzen und Fische mit ihren empfindlichen Seitenlinienorganen und luftgefüllten Schwimmblasen auswirken. Auch scheinen sie, wie behauptet wird, eine tödliche Auswirkung auf den Bakterienhaushalt im Teich zu haben. Unser Rat, in Bezug auf I-Tronic, Ionenwechsler, Ultraschallgeräte, oder wie sie auch bezeichnet werden: zu teuer, ungenügend wirksam und zu unsicher. Sie sollten Ihr gutes Geld dafür also nicht ausgeben. Oft haben diese Produkte fantastische Namen und versprechen alles Mögliche, aber im Grunde sind sie alle teuer und wertlos! 3. Chemische Fadenalgenbekämpfungsmittel sind ausreichend im Handel erhältlich. Es gibt sie als Flüssigkeit, in Pulverform und unter unterschiedlichen Markennamen. Qua wirksame Stoffe lassen sie sich in drei Gruppen aufteilen. A) Auf der Basis von Kupfersulfat, bzw. Zinkoxid, B) auf Basis von Pestiziden, hier oft Algizide genannt, und C) auf der Basis von Phosphatbindern. Über A) wurde schon unter Punkt 2 etwas gesagt. Über B) brauchen wir nur zu sagen, dass es sich um reines Gift handelt. C) Phosphatbinder wirken nach dem Prinzip, dass zu viele Nährstoffe im Teichwasser gebunden werden, so dass sie nicht zur Aufnahme durch die Algen (und Teichpflanzen) zur Verfügung stehen, und das Wachstum behindern. Phosphat ist aber nur eine Art Nährmittel. Sollte zu viel Nitrat oder CO² im Wasser vorhanden sein (andere Nährstoffe), dann wirkt das Mittel leider nicht. Außerdem werden auch die Nährstoffe, die Ihre Teichpflanzen brauchen, gebunden, und die Phosphatbinder enthalten selbst oft auch schädliche Chemikalien. Es ist also Jacke wie Hose. 4. Namentlich in den Teichspezialgeschäften und von Koihändlern werden Produkte gegen Fadenalgen angeboten, deren Zusammenstellung nicht bekannt gemacht wird. Ein Beispiel ist das sogenannte 'White Powder'. Unter sehr phantasievollen Bezeichnungen werden diese 'Japanischen' Pulver gegen teures Geld angeboten. Es gibt jedoch viele Gründe, bei der Anwendung dieser "Wundermittel" sehr zurückhaltend zu sein. Als Extrawarnung haben wir der Zusammenstellung und Risiken von White Powder eine Spezialseite gewidmet. 5. Das natürliche Verfahren der Algenbekämpfung, für das in der letzten Zeit viel Interesse besteht, ist die Anwendung von Gerstenstroh, oder Gerstenstrohextrakten. Obschon dies natürliche Produkte sind, kennen sie schon ein gewisses Risiko. Weitere Informationen über die Verwendung von Gerstenstroh in dem Teich Lassen Sie sich keine Fische verkaufen, die im Handel als Algenfresser angeboten werden. Gründlingen werden oft als Algenfresser bezeichnet, sie fressen jedoch kaum Algen. Sie wühlen dahingegen im Teichboden auf der Suche nach Kleintierchen und vermehren sich enorm rasant. Ihre Probleme vergrößern sich eher, als dass sie abnehmen. Auch bei der Anschaffung von (Albino) Graskarpfen sollte man zurückhaltend sein, sie werden nämlich oft als Algenfresser verkauft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Fische verkauft werden wenn sie etwa 10-20 cm lang sind, somit wären viele von ihnen notwendig um eine gute Wirkung zu erzielen. Diese Tiere können allerdings mehr als 1 m lang werden, und dann fressen sie in kurzer Zeit alle Pflanzen weg. 6. Es klingt vielleicht etwas überheblich, aber der Bio-Algenkiller von klarer-teich.de ist in der Anwendung einfach und bequem. Er ist ein revolutionäres Produkt mit einem vollkommen neuen Wirkungs-prinzip gegen Fadenalgen. Es enthält keine Metalle, es entzieht dem Teich keine Nährstoffe sondern fördert sogar das Pflanzenwachstum, die Entwicklung des Laichs und den mikrobiologischen Haushalt. Wir können mit Sicherheit sagen, dass, wenn Sie Ihren Gartenteich mit Bio-Algenkiller vollschütten würden, Ihre Fische und Pflanzen eher an Wassermangel, als an einer Überdosis Bio-Algenkiller sterben würden. Aber wie funktioniert Bio-Algenkiller eigentlich? Wir kennen den Vorbehalt gegen Algenbekämpfungsmittel unter Teichspezialisten nur allzu gut. Im Grunde hatten sie auch recht, bis unser Bio-Algenkiller auf den Markt kam. Außer den oben erwähnten schädlichen Effekten trat nach der Verwendung der bestehenden Algenbekämpfungsmittel beispielsweise erneut extremes Algenwachstum auf. Dies, weil nur das Symptom (die Fadenalgen), und nicht die Ursache bekämpft wurde. Somit ausreichende Gründe für das Misstrauen gegen bestehende Algenbekämpfungsmittel. Zugegeben, auch der Bio-Algenkiller von klarer-teich.de beseitigt nicht die Ursache des extremen Algenwachstums. Dazu sind strukturelle Maßnahmen zu ergreifen, obschon Bio-Algenkiller schon die bakterielle Wirkung und das Pflanzenwachstum in dem Teich anregt, die als strukturelle Verbesserung zu betrachten sind. Waran lässt sich das erkennen?
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